Windstürme
Brausend und tobend wütet es über mir,
verstehe nichts, bleibe sitzen hier.
Immer wieder schreist du über mir
warum
es war doch sonst ein friedlicher Ort hier.
Immer und immer diese Frage, die du mir stellst,
verstehe dich nicht und suche in meinem Selbst.
Endlose Traurigkeit macht sich jetzt breit,
höre dich rufen von sehr, sehr weit.
Weitergezogen bist du und wieder
habe ich den Augenblick verpasst,
erneut werde ich suchen,
so nah die Stelle und voller Seelenlast.
Ich dachte, ich würde es diesmal verstehen,
tief in mir wieder eine Sonne aufgehen sehen.
Doch jetzt sind wieder die Schatten da,
die ich in Kindertagen im Nebel sah.
Erinnerungen die nur des nachts in Träumen leben,
im Licht der Sonne keine Gestalt annehmen.
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