Mama – Ich habe dich sterben lassen

 

Mama – Ich habe dich sterben lassen

 

Ich habe dich sterben lassen,
als ich ein kleines Mädchen war.
Verbannt in ein Land,
das Vergessen heißt.
Und ich blieb zurück.
Zurück in meiner Zurückgezogenheit,
denn mein Kummer tat viel zu weh.

Oft denke ich an dich.
Sehne mich nach deiner Liebe,
deiner Nähe, wie ein KIND.
Und ich weiß, wohin ich auch gehe,
Du wirst immer bei mir sein.
Das möchte ich dich nur mal
wissen lassen.

MAMA, ja ich vermisse dich, manchmal.
MAMA kannst du mich hören,
wenn ich weine,
um dich und mich,
kannst du mich hören,
wenn ich um UNS weine?

Unser Geist stirbt nie,
auch nicht im Land des Vergessen,
denn unsere Geister leben ewig.
Ich habe dich mit Tränen verlassen,
und einem Schmerz der tief in mir brennt,
wie ein Feuer, das alles verschlingt.

MAMA, ja ich vermisse dich, manchmal.
MAMA kannst du mich hören,
wenn ich weine,
um dich und mich,
kannst du mich hören,
wenn ich um UNS weine?

Oft denke ich an dich,
sehne mich nach deiner Liebe,
deiner Nähe, wie ein KIND.
Und ich weiß, wohin ich auch gehe,
Du wirst immer bei mir sein.
Das möchte ich dich nur mal
wissen lassen.

© Bea Anders 13/11/2010


Ich freue mich, wenn DU meine Silbengebilde teilst.
♥ DANKE


Erkenntnis

 

Das Gesicht gewisser Menschen
die sich einmal Freunde nannten
erkannte ich bei Licht

Ihren wahren Charakter in der Dunkelheit

© Bea Anders

Vergänglichkeit

 

Vergänglichkeit

 

Gar manche bunte Vielfalt
haben all die Jahre gesehn

Wen wundert es
das Worte
still bei den Erinnerungen stehn

So malt die Zeit ihr eigenes Bild
skizziert in allen Farben
Lebenseindrücke und Narben

Gerichtet ist das Augenmerk
aufs Lebens Wunderwerk
und bei all den vielen Facetten
die Herz und Geist berühren
gar manche Tränen
uns laut und leise entführen

Vergänglich ist das Leben
die Bilder dieser Zeit
doch eins wird uns gegeben
das währt bis in alle Ewigkeit

Und wir verstehn
die Liebe in uns
kann zu jeder Zeit bestehn

© Bea Anders